Südafrika

 

Allgemeine Infos:

Landesname: Republik Südafrika
Hauptstadt: Pretoria
Fläche: 1 219 090 qkm
Einwohnerzahl: 46,9 Millionen
Bevölkerung: 77% Schwarzafrikaner, 10% Weiße (60% davon Afrikaaner, die meisten übrigen britischer Herkunft), 8% Gemischtrassige, 2,5% Inder und andere Asiaten
Sprache: Englisch, Afrikaans, Xhosa, Tswana und Zulu
Religion: christlich, muslimisch, hinduistisch, jüdisch sowie traditionelle Religionen
Staatsform: Präsidiale Republik und unabhängiges Mitglied des britischen Commonwealth
Präsident: Thabo Mbeki

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sa2.jpg (95992 Byte) Lage und Geographie:

Südafrika liegt am südlichsten Zipfel des afrikanischen Kontinents und wird von gleich zwei Meeren umströmt: im Westen bei Kapstadt vom kalten Atlantik und im Osten, bei Durban vom warmen indischen Ozean.
Südafrika grenzt im Norden an Namibia, Botswana und Zimbabwe, sowie im Osten an Mozambique. Es ist mit einer Fläche von ca. 1,22 Mio km² ungefähr so groß wie Deutschland, Frankreich und Italien zusammen.


 

Klima:

Klimatisch ist Südafrika wohl eines der am wenigsten „afrikanischen“ Länder des Kontinents. Die Hochlage des Binnenlandes sowie die beiden Meeresströmungen, Benguela- und Alghulas-Strom, bestimmen das Klima Südafrikas maßgeblich. Trotz der Lage in den Außentropen, zwischen 30 Grad südlicher Breite und dem Wendekreis des Steinbocks (23,5 Grad südl. Breite), sind die klimatischen Bedingungen für Mitteleuropäer ausgesprochen angenehm.

Obwohl sich Südafrika über 13 Breitengrade erstreckt, sind die Temperaturen ziemlich einheitlich. Pretoria, das westlich näher zu den Tropen liegt, also erheblich wärmer sein müsste als Kapstadt, hat durch seine Höhenlage (1.363 m ü.M.) eine nur um 0,5° höhere mittlere Jahrestemperatur als die „schönste Stadt der Welt“.

Beeinflusst durch die Meeresströmungen, ist es an der Küste des warmen Indischen Ozean in Durban im Jahresmittel um 6° wärmer als in dem fast auf gleicher geographischer Breit liegenden Porth Nolloth an der, von der kalten Meeresströmung beeinflussten, Atlantikküste.

Im Binnenland – besonders in der Großen Karoo, in der Provinz Freestate und in der Kalahari – steigen im Sommer die Temperaturen oft auf Werte von mehr als 30°C. Hier gibt es jedoch beträchtliche Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sowie zwischen Tag und Nacht. In kalten Winternächten kann hier, ebenso wie in den Gebirgen, auch Frost geben.

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Beste Reisezeit:

Eine „beste Reisezeit“ gibt es in Südafrika nicht. Das Land hat das ganze Jahr über, bei meist angenehmem Klima etwas zu bieten. Südlich des Äquators gelegen, fallen hier die Jahreszeiten anders, als wir es gewohnt sind: Sommer ist hier um Weihnachten, Winter im Juli. Jede Jahreszeit hat aber ihre speziellen Vorzüge.

Der Winter (Mitte Juni – Mitte September) ist die beste Zeit für Wildbeobachtungen. Weil das Wasser dann knapp ist, kommen in den Wildreservaten die Tiere zum Trinken an die Wasserstellen, wo man sie, weil das Gras trocken ist und die meisten Bäume und Sträucher ohne Laub sind, bestens beobachten kann.
Es ist meist sonnig und, etwa im Krüger-Nationalpark und in den Wildschutzgebieten von KwaZulu-Natal, tagsüber warm mit Temperaturen um 25°C. Die Nächte sind jedoch kühl. Warm ist es in dieser Zeit auch an der Ostküste, wo auch der Indische Ozean das ganze Jahr über angenehme Wassertemperaturen verfügt.

Der Sommer (Mitte Dezember – Mitte März) bringt im Binnenland manchmal sehr hohe Temperaturen, die aber bei der extremen Trockenzeit gut erträglich sind. An der Ostküste dagegen kann es sehr heiß und unangenehm schwül sein. Der Herbst hat meist angenehme Temperaturen und nur geringe Niederschläge.

In und um Kapstadt ruht im März/April meist der sonst manchmal unangenehme Südostwind. Im sonnigen Weinland kann man in dieser Zeit die Weinlese miterleben. Der Frühling mit milden Temperaturen und geringern Niederschlägen ist ein Fest für alle Blumenliebhaber, die im August/September im Namaqualand im Nord-Kap sowie im Westen der Provinz West-Kap das vielgepriesene „Blumenwunder“ erleben können. Weihnachten ist die Hauptreisezeit der Südafrikaner.

In dieser Zeit, ebenso um Ostern, sind die touristischen Zentren überfüllt und die Preise steigen bei der großen Nachfrage kräftig an. Außerhalb der Hauptsaison kann man durchaus mit Preisnachlässen rechnen.

 

Sehenswertes der 9 Provinzen:

Gauteng: Soweto (Apartheid Museum), Johannesburg (Gold Reef City, Museum Africa), Cradle of Humankind, Magaliesberg Mountains, Hartbeespoort Dam, Pretoria,

Mpumalanga: Drakensberge (Blyde River Canyon, God's Window, Bourke's Luck Potholes, MacMac Falls, Lisbon Falls, die Three Rondavels), Pilgrims Rest, Kruger National Park,

Free State: Maluti Mountains (Highlandsroute von Harrismith), Golden Gate National Park, QwaQwa National Park, Felsmalereien der San, Basotho Cultural Village, Clarens,

Western Cape: Kapstadt (Tafelberg, Cape Point, Victoria&Alfred Waterfront, Two Oceans Aquarium), Garden Route, Robben Island, Weinanbaugebiete, Hermanus,

Eastern Cape: Port Elizabeth, Addo Elephant National Park, Port Alfred, Wile Coast, Grahamstown (National Arts Festival),

Limpopo: Warerberg, Kruger Nationalpark, Soutpansberg, Felsmalereien,

Nothern Cape: Blumen von Namaqualand, Das Big Hole, Kimberly Mine Museum, Augrabies Falls National Park, Kgalagadi Transfrontier Park,

North West Province: Magaliesberg, Hartbeespoort Dam, Pilanesberg National Park, Sun City,

KwaZulu-Natal: Blue Flag Strände (Marget Main Beach, South Beach...), Durban, Hluhluwe-Umfolozi Game Park, "lebendiges Museum" von PheZulu, Greater St. Lucia Wetland Park, Drakensberge,


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